EMMAUS Zürich — seit 1956
Vom Radioappell eines französischen Priesters zur Doppelgarage in Zürich, vom Flohmarkt zum hunderttausend Sachen Kaufhaus — eine Reise durch bald 70 Jahre, erzählt mit Originaldokumenten aus dem Vereinsarchiv.
die reise beginnt 1954 ↓Der Anfang der Bewegung
1954
1949 gründet Abbé Pierre in Neuilly-Plaisance bei Paris die erste Emmaus-Gemeinschaft: Menschen am Rand der Gesellschaft bauen sich mit Lumpensammeln und Brockenhandel ein eigenes Leben auf. Am 1. Februar 1954, in einem eisigen Winter, ruft er im französischen Radio zum «Aufstand der Güte» auf und erlässt seine «Kriegserklärung an das Elend der Welt» — Frankreich steht still, Spenden fluten die Sender.
Der Appell erreicht die Schweiz auf zwei Wegen: Noch im selben Jahr spricht Abbé Pierre in Genf — sein Vortrag bewirkt die Gründung eines «Fonds zur Unterstützung von Abbé Pierre», und junge Schweizerinnen und Schweizer reisen nach Paris, um auf Emmaus-Baustellen mitzuarbeiten. Und in Zürich hört ein Mann den Radioappell über Radio Luxemburg: Abbé Henri Joliat, Priester an der Französischen Schule. Der Aufruf lässt ihn nicht mehr los.
Übrigens: Die Pünktchen auf dem ü von «Emmaüs» sind kein Umlaut, sondern ein Trema — man sagt nicht «Emmaus» wie Maus, sondern «Emma-us», nach dem Ort bei Jerusalem, zu dem der auferstandene Christus wanderte.

Gründung in Zürich
1956
1956 ist das Gründungsjahr der Schweizer Bewegung: In Basel, Bern, Genf, im Jura und in Zürich entstehen die ersten Emmaus-Gruppen. In Zürich gründet Abbé Henri Joliat (1907–1981) die Ortsgruppe der «Freunde von Abbé Pierre» — und nimmt mit einer kleinen Schar freiwilliger Helfer den Kampf gegen das verborgene Elend auf.
Schon am Anfang beherbergt und verköstigt die Gruppe Nacht für Nacht ein Dutzend Obdachlose — ohne Ansehen von Konfession, Herkunft und Geschlecht. Mit einfachen Handkarren ziehen die Helfer los, sammeln Altgegenstände, reparieren und verkaufen sie weiter. Joliats Idee ist von Beginn an mehr als Almosen: Menschen sollen durch eigene Arbeit wieder Verdienst und ein sinnvolles Dasein gewinnen.
1958 schliessen sich die Schweizer Gruppen in Genf zur Schweizerischen Emmaus-Vereinigung zusammen. Was 1956 in einer Doppelgarage beginnt, gilt bis heute: Gespendetes bekommt ein zweites Leben, und der Erlös hilft dort, wo die Not am grössten ist.
Wanderjahre
1960er
Die Zürcher ziehen mit ihrer Ware durch die Stadt — jede Station eine Etappe, jeder Umzug ein Neuanfang. 1960 bezieht die Gruppe ihr erstes richtiges Lager in Seebach. 1966 dann der Schock: Ein Brand zerstört achtzig Prozent der Lagerräume. Die Freunde von Emmaus geben nicht auf — schon 1967 beziehen sie Lokalitäten in Schwamendingen und eröffnen gleich zwei Brockenhäuser.
Am 27. Mai 1968 gibt sich der Verein formelle Statuten: Abbé Joliat bringt das gesamte aufgebaute Vermögen — Fr. 269'831, wie es im Gründungsdokument heisst, «Ergebnis der Arbeit der Lumpensammler von Emmaüs von 1956 bis 1968» — in die neue «Association Les Amis de l'Abbé Pierre» ein. 1970 anerkennt die Finanzdirektion des Kantons Zürich den Verein als gemeinnützig und befreit ihn von den Steuern.
1972 folgt der Umzug nach Dübendorf — zunächst in gemietete Räume. Die Wanderjahre neigen sich dem Ende zu.
Bern, Bundeshaus, Mai 1969 — verabschiedet an der Gründungsversammlung von Emmaus International, organisiert von der Schweizerischen Emmaus-Vereinigung
Neun Grundsätze, 1969 im Berner Bundeshaus verabschiedet, tragen die Bewegung bis heute — hier das Originaldokument.
Ein Stück Land
1974
Am 2. Dezember 1974 unterschreibt der Verein den Kaufvertrag für 6'416 m² Land in Dübendorf — für Fr. 2'149'360, gemeinsam mit dem Missionswerk Mitternachtsruf, das die Hälfte übernimmt. Der Stadtrat Dübendorf hatte den Bau eines Mehrzweckgebäudes kurz zuvor gutgeheissen.
Es ist ein Kraftakt für einen Wohltätigkeitsverein: Hypotheken, Baukredite, ein Ingenieurvertrag, Behördengänge. Weil einer der Käufer ein internationales Werk ist, prüfen die Behörden den Kauf sogar nach dem Bundesbeschluss über den Grundstückerwerb durch Personen im Ausland — der Bezirksrat Uster gibt Anfang 1975 grünes Licht.
Das Archiv bewahrt auch den Gegenwind auf: Als 1975 die Herkunft des Komiteemitglieds F. Canovali und seiner Frau in Frage gestellt wird — es sei ein «Ausländer» im Vorstand —, wehrt sich Canovali in einem messerscharfen Brief: Es gehe nicht um ausländische Personen, sondern um ausländisches Kapital, und der Verein sei von den kantonalen Behörden anerkannt. Er behält recht — und bleibt.
Bau und Bezug
1976
1976/77 baut die Jos. Stocker Hoch- und Tiefbau AG das Mehrzweckgebäude — finanziert über einen Baukredit von rund Fr. 3.1 Millionen. Im ersten Obergeschoss entstehen 14 Alterswohnungen.
1978/79 geht Abbé Joliats langgehegter Traum in Erfüllung: Das Altersheim öffnet — für alte Menschen, die über nichts als die AHV verfügen. Fr. 350 im Monat kostet die eigene Wohnung damals; wer will, arbeitet gegen Entgelt im Werk mit. Finanziert wird das Haus mit dem Erlös aus Papier, Glas und Altgegenständen.
1979 bezieht EMMAUS den heutigen Standort an der Ringwiesenstrasse 17: Lager, Büro, Werkstatt, Laden und Altersheim unter einem Dach. In der Werkstätte arbeiten über zwanzig Mitarbeiter, darunter Wiedereingegliederte — und in der Stadt Zürich «entsorgt» Emmaus bald an die hundert Hotels und Restaurants.

Über Grenzen
1980er
Die Zürcher denken längst über die Stadt hinaus. 1979 hilft Emmaus Zürich der jungen Walliser Gruppe mit Fr. 10'000 und einem ganzen Waggon Möbel — von Genf nach Sitten, veranlasst von Abbé Joliat persönlich, unterzeichnet von ihm und Vereinssekretärin M. Canovali.
1980 gründet die Schweizerische Emmaus-Vereinigung den Gemeinschafts-Entwicklungsfonds ECOMWEL für Indien. Präsident M. Farine reist 1984 selbst hin und berichtet von den Projekten: Physiotherapie und Impfungen in Kakinada, ein Lepra-Zentrum in Chettipatty, Seidenraupenzucht in Palamaner, das Dorfprojekt Dandeli. Die Protokolle der Föderation — 1983 tagt die Generalversammlung in Bern, Zürich sitzt mit am Tisch — dokumentieren jede Rechnung, jeden Beschluss.
1981 erscheint zum Jubiläum das Buch «25 Jahre Emmaus Schweiz 1956–1981». Die Bewegung, die mit Handkarren begann, ist erwachsen geworden.
«Diene zuerst dem, der am meisten leidet.»
Devise der Emmaus-Bewegung, Briefkopf Emmaüs-Suisse 1984
Aus dem Archiv — Tages-Anzeiger, Dienstag, 22. September 1981
Am 6. Februar 1981 stirbt der Zürcher Emmaus-Gründer Abbé Henri Joliat. Der Tages-Anzeiger würdigt ihn mit einem ausführlichen Nachruf — hier das Dokument im Volltext.
Weitergeben
1987–99Das Werk wächst weiter: 1988 eröffnen die Freunde von Emmaus Zürich eine Verkaufsstelle in Herisau, 1995 eine weitere in Hausen bei Brugg — dazu die Läden in Dübendorf und Zürich-Hegibach. Vier Brockenhäuser, ein Ziel.
Die Rundschreiben an die Gönnerinnen und Gönner dokumentieren Jahr für Jahr, wohin der Erlös fliesst: Aussätzigenhilfe weltweit, Terre des hommes, Médecins Sans Frontières, 1992 zwei Operationssäle für ein Spital in Casablanca, 1999 Erholungsaufenthalte für Tschernobyl-Kinder aus Belarus und ein Schulprojekt in Pakistan.
Das Jahr 1997 zeigt exemplarisch, wie verteilt wird: Fr. 100'000 an die ECOMWEL-Projekte in Indien, Fr. 80'000 an die Aussätzigenhilfe Emmaus Schweiz, Fr. 49'000 an die Kartenaktion und Patenschaften für Kinder in Kolumbien, Bolivien und Indien, Fr. 30'000 als Reserve für spontane Hilfsgesuche. «Jede Geldspende wird ohne jeglichen Abzug vollumfänglich für humanitäre Hilfeleistungen verwendet» — dieser Satz steht schon damals unter jedem Rundbrief.
Allein zwischen 1987 und 1996 gibt EMMAUS Zürich über 3.1 Millionen Franken weiter.

Rundbrief an die Freunde von EMMAUS, 1989
«Grüss Gott liebe Freunde von EMMAUS» — so beginnt der Rundbrief, der die häufigsten Fragen zu Abholdienst und Flohmarkt beantwortet. Wer hat Interesse an der gespendeten Ware? Die Antworten von 1989 sind ein Zeitdokument:
Die Bewegung lebt
1997
Das Bulletin «Mehr Freude – Plus de Joie» der Schweizerischen Emmaus-Vereinigung feiert im Herbst 1997 den 85. Geburtstag von Abbé Pierre — und erzählt, was die Hilfe konkret bewirkt. Etwa bei den Irulas, einem vertriebenen Stammesvolk in Südindien, wo ECOMWEL die Organisation «Bharathi» der Sozialarbeiterin Siddamma unterstützt: Brunnen, Schulbildung, der Kampf ums eigene Landrecht.
Ein Dorfältester aus Gandhigram wird im Bulletin zitiert: «Zum ersten Mal konnten wir den Tag der Unabhängigkeit feiern. Wir waren es gewohnt, Angst zu haben — vor der Polizei, den Landlords, den Beamten. Heute fürchten wir sie nicht mehr. Das ist wirkliche Unabhängigkeit!»
Und in Dübendorf? Läuft das Altersheim seit bald 20 Jahren — kleine Wohnungen mit Dachterrasse und Wintergarten, familiäre Atmosphäre — und der Brockenhausbetrieb finanziert das alles mit.
«Seien wir solidarisch mit den Schwächsten, den Leidenden; teilen wir den Reichtum der Erde, um der Gerechtigkeit zum Durchbruch zu verhelfen.»
Abbé Pierre zum 85. Geburtstag, Bulletin 3/97

Weltweite Familie
2013Im August 2013 besucht Liliana Mejia von Emmaus Kolumbien die Zürcher Gemeinschaft. Wenig später bedankt sie sich per E-Mail für den warmen Empfang und stellt die drei kolumbianischen Gruppen vor — darunter die Gemeinschaften von Buga und Buenaventura, die Bildungsprojekte für gefährdete Kinder aufbauen. «Sie sind in unserem Land herzlich willkommen», schreibt sie und unterzeichnet: «In Solidarität.»
Die Bewegung, die 1954 mit einem Radioappell begann, umspannt längst die ganze Welt — und Zürich ist Teil dieses Netzes geblieben.
Seit bald 70 Jahren
heute
Aus der Doppelgarage von 1956 ist «das andere Brockenhaus» geworden: ein hunderttausend Sachen Kaufhaus in Dübendorf, getragen vom Wohltätigkeitsverein EMMAUS Zürich. Möbel, Kleider, Bücher und Raritäten finden hier ihr zweites Leben — und der Erlös hilft, wie am ersten Tag, dem, der am meisten leidet.
Das Leitbild von EMMAUS Zürich — Dübendorf & Zürich
Das Leitbild von EMMAUS Zürich — «Keine Aufgabe ist zu schwierig, wenn sie einmal als gemeinsame Aufgabe erkannt worden ist!»
Aus der Publikation «Geschichtlicher Überblick von Emmaus in der Schweiz»
Die vollständige Chronologie der Emmaus-Bewegung Schweiz von 1954 bis 1995 — als Arbeitsdatei von 2026 zusammengestellt aus der Publikation «Geschichtlicher Überblick von Emmaus in der Schweiz».
Fédération Emmaüs Suisse — Dachverband, Sitz Bern, gegründet 1958 in Genf
Aus den fünf Gründungsgruppen von 1956 sind neun Standorte in der ganzen Schweiz geworden — von Genf bis Herisau, vom Jura bis ins Tessin.

Originale aus dem Vereinsarchiv
Das komplette bereinigte Archiv von EMMAUS Zürich — gegliedert wie die Ordner im Vereinsarchiv. Jedes Dokument lässt sich direkt hier lesen, Übersetzungen inklusive.
Ordner 01 — Vereinsarchiv EMMAUS Zürich
Wer wir sind und wofür wir stehen: das Leitbild, die Grundsätze von 1969, die Standorte der Bewegung — und zwei Schlüsseldokumente aus Dübendorf.
Leitbild Emmaus Zürich
Das Leitbild des Wohltätigkeitsvereins EMMAUS Zürich
Grundsätze von Emmaus, 1969
Manifest von Emmaus International, verabschiedet 1969 in Bern
Emmaus-Standorte Schweiz
Alle Standorte der Schweizer Emmaus-Bewegung (Arbeitsdatei 2026)
Zum Hinschied des Gründers, 1981
Nachruf auf Abbé Henri Joliat aus dem Tages-Anzeiger
Abholdienst & Flohmarkt 1989
Rundbrief an die Freunde von EMMAUS
Ordner 02 — Vereinsarchiv EMMAUS Zürich
Bulletins, Briefe, Protokolle und Berichte aus vier Jahrzehnten — die Bewegung in Originaldokumenten, wo vorhanden, mit deutscher Übersetzung.
Chronologie 1954–1995
Geschichtlicher Überblick von Emmaus in der Schweiz (Arbeitsdatei 2026)


Le Maillon Nr. 19, 1970
Bulletin der Freunde von Emmaüs mit handschriftlichem Brief von Abbé Pierre


Emmaüs-Suisse Briefe 1979
Korrespondenz der Föderation Emmaüs-Suisse


Procès-verbal 1983
Protokoll der Generalversammlung Emmaüs-Suisse, Bern, 18. Juni 1983


Emmaüs-Suisse Brief 1984
Brief der Föderation Emmaüs-Suisse


Reisebericht Indien 1984
Bericht über die ECOMWEL-Projekte in Indien
Buchhaltung 1984
Bilanz und Betriebsrechnung des Vereins
Rechnungsblock 1972
Aus der Buchhaltung des Brockenhauses
Fahndung nach Kunst, 1986
Rundschreiben der Kantonspolizei Zürich an den Antiquitätenhandel — auch ans Brockenhaus


Bulletin «Mehr Freude» 3/97
Vereinsbulletin «Mehr Freude — Plus de Joie». Zwei Seiten mit Patenkinder-Fotos und -Namen sind zum Schutz der Persönlichkeitsrechte entfernt.


Post aus Kolumbien, 2013
E-Mail von Emmaus Kolumbien nach dem Besuch in Zürich
Die kolumbianischen Gruppen, 2013
Beilage zur E-Mail: Vorstellung der Gemeinschaften Buga, Pereira und Buenaventura — mit Brief und Übersetzung
Zeitungsartikel übers Brockenhaus
Drei Presseartikel: Brocki-Halle als Festlokal («Glattaler»), «Winzige Boutique» (Tages-Anzeiger, 2007) und «Erfolgreicher Start» zur Eröffnung in Hausen (Badener Tagblatt)
Secondhand im Zeitalter von Ikea und Internet
Zeitungsreportage über Flohmärkte und Brockenhäuser im Wandel
Ordner 03 — Vereinsarchiv EMMAUS Zürich
Wie das Haus an der Ringwiesenstrasse 17 entstand: Kauf, Finanzierung, Bewilligungen und Bau, 1974 bis 1979.
Kaufvertrag Grundstück 1974
Kauf des Grundstücks in Dübendorf
Schuldbrief & Hypothek 1976
Die Finanzierung des Neubaus
Ingenieurvertrag 1974
Vertrag mit dem Ingenieurbüro Tausky
Bauvorentscheid 1974
Baupolizeiliche Abklärungen für den Neubau
Bewilligungen 1974
Behördliche Bewilligungen zum Bauprojekt
Bewilligung Erwerb 1974
Bewilligung für den Erwerb durch Personen im Ausland
Baubeginn 1976–1979
Korrespondenz zum Bau mit der Stocker AG
Ordner 04 — Vereinsarchiv EMMAUS Zürich
Die Verfügung der Finanzdirektion des Kantons Zürich vom 16. Februar 1970: Der Verein wird wegen Gemeinnützigkeit von der Steuerpflicht befreit.
Steuerbefreiung 1970
Verfügung der Finanzdirektion des Kantons Zürich, 16. Februar 1970
Ordner 05 — Vereinsarchiv EMMAUS Zürich
Wohin der Erlös fliesst: die jährlichen Vergaben, Dankesbriefe und Rundschreiben an die Gönnerinnen und Gönner.
Vergaben 1986–1999
Rundschreiben an Gönnerinnen und Gönner mit den jährlichen Spendenvergaben
Terre des hommes
Dankesbriefe an EMMAUS Zürich, 1983–1999
Rundschreiben & Dankesbriefe
Sammlung von Spender-Rundschreiben und Dankesbriefen
Einordnung
Abbé Pierre (1912–2007) hat die Emmaus-Bewegung begründet und geprägt. Seit 2024 sind — durch von Emmaus selbst in Auftrag gegebene, unabhängige Untersuchungen — Vorwürfe zahlreicher Frauen bekannt geworden, wonach Abbé Pierre über Jahrzehnte sexuelle Übergriffe begangen hat. Emmaus International hat die Aufarbeitung öffentlich gemacht, den Betroffenen Anerkennung zugesichert und Konsequenzen gezogen; die französische Fondation Abbé Pierre trägt heute einen neuen Namen.
EMMAUS Zürich stellt sich dieser Geschichte. Die Idee, die unsere Arbeit seit 1956 trägt — zuerst dem zu dienen, der am meisten leidet —, ist grösser als ihr Begründer. Sie gehört den unzähligen Menschen, die sie seither mit Leben füllen.